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Edition 2003 nach einer Gipsplastik von |
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1919 erlebte Anton Räderscheidt
in der rheinischen Kunstszene eine Phase künstlerischen Experimentierens.
Beeinflusst durch Max Ernst, der ihm die Giorgio de Chirico
gewidmete Sondernummer der Avantgardezeitschrift „Valori
Plastici“ aus München mitbrachte, angeregt
durch die „Pittura metafisica“
geriet er in den Strudel der Kölner DaDa
Aktivisten, Max Ernst und Johannes Bargeld. Als „Gruppe D“ gaben sie noch vor der
Kölner Herbstausstellung ein 16seitiges Journal „Bulletin D“ heraus in der
Max Ernst, Arp, Klee, Hoerle
und Räderscheidt zwischen DaDa
Parolen und Texten von Bargeld einige Ihrer Arbeiten zeigten unter den
Nummern 41 und 42 sind zwei Plastiken von Räderscheidt
aufgeführt und eine auch abgebildet, es handelt sich um die Nach Heusinger
von Waldegg ist Räderscheidts
„schneidend-hartes, primitivistisch-dadaistisches
Vokabular mit den rudimentären Formfragmenten am ehesten Max Ernsts Reliefassemblagen zu vergleichen, darunter der mir
„Architektur“ bezeichneten Konstruktion die im Bulletin D abgebildet ist und
ebenfalls figürliche Anspielungen aufweist“. Deutliche Affinitäten zu Räderscheidts kleiner Plastik zeigt auch die „aus
facettierten Flächen komponierte Schneiderpuppe mit scheibenförmigen Kopf“
in dem Gemälde „Figuren in der Landschaft (1919) von Max Ernst. Die Plastik
wurde im Rahmen der Ausstellung „Gesellschaft der Künste“ 1919 ausgestellt. |
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